In der Nähe von Page gibt es den “Horseshoe Bend”.
Um ihn zu sehen haben wir uns mächtig ins Zeug gelegt,

sind steilste Wände empor geklettert

und wurden mit einer tollen Aussicht belohnt

Hier die Kurve noch einmal komplett:

Was ich sagen möchte
In der Nähe von Page gibt es den “Horseshoe Bend”.
Um ihn zu sehen haben wir uns mächtig ins Zeug gelegt,

sind steilste Wände empor geklettert

und wurden mit einer tollen Aussicht belohnt

Hier die Kurve noch einmal komplett:

Am 7. August sind wir zunächst von Kayenta zum Monument Valley gefahren. Dabei sind wir schon mal über die Grenze nach Utah gekommen.

Im Monument Valley hatten wir bereits aus Deutschland eine Führung gebucht. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass Sabrina exklusiv für uns zur Verfügung stand – Platz wäre in dem Jeep noch gewesen.

Zunächst sind wir zu den bekanntesten Monumenten gefahren.

Haben einen Stop eingelegt, um uns zu porträtieren (auch wenn es so aussieht, da ist keine Kulisse hinter mir).

Danach haben wir uns einige Felsen angesehen, in denen man z.B. einen schlafenden Drachen,
einen Affenkopf,

einen ärgerlichen Hund oder Joda aus Starwars erkennen kann.


Anschließend sind wir dann zu einer Halle gefahren, die oben ein Loch hat. Dies ist für die Navajos ein spiritueller Ort, an dem Wünsche und Gebete geäußert werden, die dann durch das Loch in den Himmel aufsteigen.
Die Halle hat eine prima Akustik. Man kann nicht auf der einen Seite etwas flüstern und erwarten, es könne auf der anderen Seite nicht gehört werden.
Sabrina hat uns hier dann 2 Lieder in der Navajo Sprache vorgesungen.

Es gibt weitere Felsen mit Löchern, die keine spirituelle Bedeutung haben, sondern einfach nur ungewöhnlich aussehen.

Wir haben uns auch Felsen mit Höllenmalerei angesehen. Wobei diese Malereien nicht von den Navajos, sondern von Bewohnern stammen, die lange Zeit zuvor an diesem Platz wohnten.

Hier Handabdrücke mit meiner Hand als Größenvergleich.

Im Monument Valley regnet es ca. alle 5 Tage. Die Feuchtigkeit wird dann annähernd vollständig vom Boden aufgenommen.

Deshalb können dort auch Pflanzen existieren.
Nach dem Besuch des Monument Valley sind nach Kayenta zurück und anschließend nach Page gefahren.

Am 6. August haben wir das Fahrzeug gewechselt:

Mit diesem Gerät wurden wir noch mal 45 Minuten durch den Grand Canyon geflogen. Für uns beide war es der erste Flug mit einem Hubschrauber. Der Lärm ist danke der Kopfhörer nicht zu hören und es vibriert ein wenig. Keine große Sache eigentlich – ein bisschen aufregend war es trotzdem.
Wir haben natürlich unzählige Fotos gemacht. Ein paar davon müsst ihr nun erdulden:

(mit Colorado-River – oben)

(interessant – oben)

(mit Sonne – oben)

(wieder mit Colorado-River – oben)

(im Hintergrund sieht man die Nordseite – oben)

(mit grünen Pflanzen – oben)
So richtig geben die Fotos die Größe des Canyon nicht wieder, aber ein kleinen kleinen Eindruck können sie vielleicht vermitteln. Hier noch ein paar Zahlen. Der Grand Canyon ist bis zu 30km breit. Der Südrand ist ca. 2.100m und der Nordrand ca. 2.400m über dem Meeresspiegel. Der Colorado-River fliesst auf einer Höhe von ca. 750m. An den extremsten Stellen geht es vom Rand 1.800m in die Tiefe.
Nun ist endgültig Schluss mit dem Grand Canyon. Wir machen uns weiter auf den Weg nach Kayenta – Richtung Osten.

Die Landschaft wird wieder flacher

aber trotzdem abwechslungsreich.

Obwohl ich mir Arizona immer als extrem trocken vorgestellt habe, kommen wir in Regenwetter.

In Kayenta war direkt neben unserem Hotel das “Navajo Cultural Center”, die Attraktion des Ortes. Für uns zu Fuß zu erreichen:
:


Wir bleiben nicht lange hier, sondern fahren morgen früh bereits weiter.

Am 5. August sind wir noch mal zum Südrand des Grand Canyon gefahren. Diesmal allerdings vom Tusayan östlich Richtung “Dessert View”.
Heute war das Wetter zunächst freundlicher, so dass die Felswände auf den Fotos nicht so flach aussehen.

Im Norden sind jedoch bereits Wolken zu sehen und es ist Regen für den Nachmittag angekündigt.


Auf dem Weg zum “Dessert View” kommt man an einer Hopi-Ruine vorbei, an die ein Museum angeschlossen ist, dass einen kleinen Einblick in die Lebensweise der Pueblo-Indianer gibt.

Auf dem Gelände wurde darauf hingewiesen, dass man Klapperschlangen nicht ärgern soll. Wir haben keine gesehen und keine geärgert.
Dafür sind viele pieksige Pflanzen zu sehen:

Am “Dessert View” kann man noch mal den Colorado-River sehen

und auf die Wüste sehen, die sich nord-östlich anschließt.

Am 4. August ging es weiter in Richtung Grand Canyon. Die Temperatur hat sich auf 90°F abgekühlt, Madita ist vor der Fahrt aber noch schnell in den Pool.
Das war auch ganz gut, denn auf der Fahrt zogen bereits erste Wolken auf und Blitze waren zu sehen (aber nicht zu fotografieren).

In Tusayan haben wir unser Zimmer bezogen und sind anschließend zur Kante des Grand Canyon gefahren. Zum Glück konnten wir hier wieder unsere America-The-Beautiful Karte einsetzen, brauchten also keinen Eintritt zu bezahlen.
Die Tour für den Rest des Tages war für Individualverkehr gesperrt, es gibt aber einen kostenfreien Bus-Shuttle-Dienst.

Auf dem nächsten Bild ist schon etwas

und auf dem nachfolgenden noch mehr Regen zu erkennen.

Deshalb haben wir das Projekt, bis Sonnenuntergang zu bleiben, für Heute aufgegeben und sind ins Hotel zurück.
Auf dem Weg haben wir dann aber noch ein paar Tiere getroffen, die stoisch am Straßenrand gegessen haben.


Am 3. August sind wir von Los Angeles nach Kingman in Arizona gefahren. Die Fahrt startete trotz Wochenende in Los Angeles mit Stau, allerdings nicht so schlimm, wie die Tage zuvor.
Einen ersten Stopp haben wir in Palm Springs eingelegt. Hier hat uns zunächst die Temperatur beeindruckt. 113°F (also 45 °C). Das Gefühl geht in Richtung Sauna. Wir sind mit geschlossenem Dach gefahren und hatten im Auto so in etwa 75°F. Auf Grund der Temperaturen haben wir uns, nach einem kurzen Spaziergang, auch nur eisgekühlte Getränke geholt und uns ins klimatisierte Auto zurückgezogen.

Als nächstes sind wir Richtung Joshua-Tree-Park gefahren. Hier gibt es allerlei bizarre Pflanzen zu beobachten. Einige sind sogar recht anhänglich.



Weiter durch die Mojave-Wüste. Hier kletterte die Außentemperatur schon mal auf 119°F (über 48°C). Wir haben uns trotzdem hinaus gewagt und ein bisschen auf dem Highway fotografiert:

und gespielt:

Kunstwerke (hier aus vielen Schuhen) gab es auch zu sehen.

Es gab immer mal wieder Schilder mit der Aufschrift 100 Meilen kein Service. Und dann gibt es 100 Meilen nichts außer der Straße und manchmal ein anderes Auto.
Kurz nach der Wüste sind wir dann ein paar Meilen auf der alten Route 66 gefahren:

und schließlich in Arizona angekommen.
Dort wurde das Tempolimit auf 75 Meilen pro Stunde angehoben. Immerhin 120 km/h.

In Kingman gab es einen überraschend teueren Inder direkt neben dem Hotel. Anschließend haben wir dann unsere Bestände aufgefüllt:


Am 2. August sind wir morgens nach Hollywood gestartet, da wir Karten für eine Studio-Tour bei Warner Brothers hatten. Um wirklich rechtzeitig vor Ort zur sein, sind wir schon sehr früh aufgebrochen. Da die Fahrt dann doch nur 1,5 Stunden dauerte, haben wir den Wagen in der Nähe des Walk-of-Fame abgestellt (kostenfrei!!!).
Auf dem Walk-of-Fame haben wir uns die Sterne angesehen und ein ganz besonderes Exemplar gefunden:

Anschließend ging es zur Studio-Tour. Da vor nicht vorhandenen Parkplätze gewarnt wurde, sind wir den Rest des Tages herumgeUBERt.
Bei der Studio-Tour war Madita schwer im Vorteil, da sie die Serien und Filme, die hier produziert wurden, kennt.
Aber es gibt ja auch noch TBBT:

Ich habe mich Set direkt für Seldon’s Platz entschieden.

Bei dem Set von Friends wirke ich irgendwie eine bisschen in die Ecke geklemmt:

Von Warner Brothers ging es direkt zum Griffith-Observartory.

Von dort hat man einen wunderbaren Blick über die Stadt. Am Horizont erkennt man nicht den Pazifik (er ist aber hinter dem Dunst).

Außerdem ist auf der anderen Seite das Hollywood-Sign.

Anschließend wollte wir ein wenig zu Fuss weiter. Nach ein paar Metern hatten wir jedoch schon keine Lust mehr.

Leider mussten wir ein ganzes Stück zurücklaufen, bis wir wieder ausreichend Empfang für die UBER App hatten.
Danach haben wir in der Stadt noch einige Fotos vor “berühmten” Instagram-Locations gemacht. Vielleicht enthält das Tagesergebnis deshalb gar nicht so wenig Schritte.

An dem ersten kompletten Tag in Los Angeles haben wir zunächst ein paar Klamotten eingekauft. Anschließend sind wir nach Venice Beach gefahren. In Los Angeles muss man leider für ein paar Meilen erstaunlich viel Zeit einplanen, weshalb wir an diesem Tag sicher 3 Stunden Auto gefahren sind, obwohl wir nur wenige Meilen zurück gelegt haben. Zum Glück dürfen wir die Spur für Fahrzeuge mit mehr als einem Insassen nutzen – es hätte also schlimmer kommen können.

Die Fahrt nach Venice Beach hat sich aber gelohnt. Hier gibt es vor allem eine tolle Promenade

mit interessanter Unterhaltung

einen Skaterpark (angeblich der einzige an einem Strand)

und natürlich einen breiten Strand


Überall riecht es hier nach Gras. Ich habe schon die Vermutung, dass hier Duftspender mit Grasgeruch eingesetzt werden, da es einen Ruf zu verteidigen gilt. Vielleicht wird aber einfach auch soviel konsumiert.
Da wir (hauptsächlich Gerd) geizig sind und die Parkgebühren sparen wollten, haben wir schon ein wenig vor dem Strand geparkt. Leider haben wir im Anschluss unser Auto verfehlt und sind eine Stunde herumgeirrt, bis wir es wieder gefunden haben. Dadurch haben wir aber die bislang höchste Schrittzahl dieses Urlaubs erreicht.

Am 31. Juli mussten wir in Santa Barbara den Mietwagen tauschen, da der erste zum Service muss. Wir haben beinahe das gleiche Auto bekommen, nur statt Apple-Car-Play haben wir nun ein RS-Symbol draußen:-(
Wir hätten lieber Apple-Car-Play behalten, aber Musik vom iPhone spielt dies Auto auch.

In Santa Barbara haben wir dann in einer Kaffee-Rösterei gefrühstückt.

Danach sind wir zum Strand gegangen und haben die ersten Badegäste beobachtet, uns selbst aber noch nicht hineingetraut.

Anschließend sind wir ein bisschen durch die Stadt gegangen. Madita hat erfolglos versucht ein Kleid zu kaufen. Gerd hatte keine besonderen Ansprüche.

Nach Mittag haben wir uns auf den Weg nach Los Angeles gemacht. Da wir beide unbedingt im Pazifik baden wollten (hauptsächlich Madita wollte das), haben wir noch einen Stopp in Malibu eingelegt. Bay-Watch in der Realität ist aber ein wenig anderes als im Fernsehen. Zumindest war Pamela Anderson nirgends zu sehen.
Dafür schwammen aber Delfine am Strand.
In Los Angeles haben wir direkt neben unserem Hotel eine kleine Pizzeria gefunden. Bemerkenswert ist, dass die “Small” Pizza einen Durchmesser von ca. 30 cm hat. Wir haben gerade mal die Hälfte geschafft.


Am 30. Juli sind wir in Monterey den 17. Miles Drive gestartet. Man kommt zu 17 Hotspots. Unter anderem an den Strand des Pazifik:


(wir haben hier den höchsten Steinturm gebaut)
und zur “Lonley Cypress”.

Im übrigen führt der 17. Miles Drive durch Pebble Beach an Golfplätzen vorbei durch eine bevorzugte Wohngegend. Am Ende gelangt man nach Carmel-by-the-Sea. Hier fallen vor allem die vielen schönen Häuser ins Auge:

Weiter Richtung Süden auf dem Highway One kann man z.B. die Bixby-Bridge

und die McWay Falls bewundern:

Auf halben Ende nach Santa Barbara haben wir dann Seeelefanten gesehen (und gehört)

