Abreise

Irgendwann ist auch mal der längste Urlaub zu Ende. Wir haben uns auf den Weg zurück gemacht:

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Wie man an der Blickrichtung aus dem Fenster sehen kann: Diesmal nicht in der Business-Class.

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Hier ist die Reise schon fast vorbei. Insgesamt hat die Fahrt dann doch nur 27 Stunden gedauert.

Noch mal Las Vegas

Am 2. Tag in Las Vegas haben wir einen Ausflug zum Outlet Center gemacht.

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Anschließend hat mich Madita überredet mit an den Pool zu gehen.

Danach sind wir durch die Hotels gelaufen,

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noch einmal über die Brooklyn Bridge,

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zu den Wasserspielen am Bellagio

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und gerade noch den Vulkanausbruch vor dem Mirage mitbekommen.

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Eigentlich sollte es früh ins Bett gehen, denn der Wecker steht auf 4:00. Hat leider nicht geklappt. Ab 4:00 folgen dann 40 anstrengende Stunden, bis wir wieder zu Hause sind.

Las Vegas

Weiter ging es dann nach Las Vegas

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Wir sind beide das erste Mal hier und von der Größe der Hotels erstaunt. Beim Weg aus der Garage in die Hotel-Lobby muss man erst einmal  hunderte Spielautomaten passieren. Darüber gibt es eine komplette Etage mit Restaurants und teuren Geschäften. Aus unserem Hotel Excalibur kann

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man direkt in das Nachbar-Hotel Luxor

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(hier von innen)

 

 

 

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und weiter in das nächste Hotel Mandalay Bay gehen.

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Im Prinzip bilden diese Hotels eine riesige Einkaufspassage. Im übrigen muss man gar nicht so viel gehen. Damit es nicht sooo anstrengend wird, gibt es Rolltreppen und Fahrsteige. Das erste Wort was mir einfiel war dekadent. Sehr schön ist aber, dass das WLAN in allen Hotels funktioniert. Einmal angemeldet ist man überall online.

Wir sind am Ende aber doch wieder raus gegangen, um die Gebäude von draußen zu sehen. Draußen ist es recht warm (39°C). Die Hotels sind auf gefühlte 14°C klimatisiert. Dadurch empfindet man die Wärme draußen zunächst als angenehm, da man sich drinnen schon mal fragt, warum man keine lange Hose angezogen hat. Wenn es dann draußen zu warm wird, muss eben ein Aufenthalt in einem Gebäude eingelegt werden.

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(New York)

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(Paris)

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(Venedig)

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(Rom)

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(Paris bei Nacht)

Vor dem Bellagio gibt es abends regelmäßig Wasserspiele:

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Trotz Rolltreppen und Fahrsteigen ist dieser Tag bislang unser Spitzenreiter, was die Anzahl der Schritte betrifft.

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Fahrt nach Bryce Canyon City

Am 9. August sind wir in Richtung Utah nach Bryce Canyon City gestartet.

IMG_6195Direkt nach Page haben wir am Glen Canyon Dam gehalten. Der Damm ist für den Lake Powell verantwortlich.

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Viele Sedimente des Colorado-River lagern sich nun im Lake Powell ab, weshalb das Wasser nicht mehr braun aussieht und viel klarer ist.

 

 

 

Auf dem Weg nach Bryce Canyon City kamen wir auf den Gedanken, einen kurzen Abstecher zu “The Wave” zu machen. Nur etwa 10 Meilen vom Weg ab.

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Allerdings stellte sich der Weg als 10 Meilen Off-Road Strecke heraus. Zum Glück war der Untergrund fest. Es gab allerdings extrem viele Querfuge, die unser Auto überhaupt nicht mochte.

An unserem Ziel sind wir allerdings erst einmal vorbei gefahren.IMG_2076

Als das Navi sagte “Sie haben Ihr Ziel erreicht” standen wir auf einer Straße und statt The Wave war eine Felswand zu sehen. Wir sind dann ein Stück zurück und haben einen Parkplatz gefunden, von dem ein Wandweg startete.

Wir gingen davon aus, das nach 1-2 Meilen das endgültige Ziel erreicht sein sollte. Nach mehr als 2 Meilen war noch nichts zu sehen. Aber wir haben eine Frau getroffen, die an der Art wie wir “Hi” gesagt haben, erkannt hat, dass wir aus Deutschland kommen. Ihr Mann war ebenfalls Deutscher und hat uns gesagt, dass noch mindestens 1,5 Stunden Wegstrecke von uns liegt. Außerdem sei ein “Premit” notwendig, von denen nur 20 pro Tag für den Folgetag verlost werden. Ein spontaner Besuch ist also gar nicht möglich. Wir sind dann noch etwas weiter gelaufen, umgekehrt und (nach dem obligatorischen Verlaufen) zum Auto zurück. Die The Wave Aktion hat aber mal wieder für Schritte gesorgt:

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Danach haben wir unsere Fahrt fortgesetzt. Auf dem Weg werden allerlei deutsche Spezialitätengeschäfte “Bratwurst, Strüdel und Brötchen” beworben. Bryce Canyon City besteht praktisch nur aus dem Hotel nebst Restaurant und angeschlossenem General Store. Die 198 Einwohner haben vermutlich alle mit dem Hotel oder den angebotenen Touristenattraktionen zu tun.

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Lake Powell

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Am Nachmittag hat Madita mich überredet an den “Lake Powell” zu fahren. Hier kann man, ähnlich wie teilweise in Dänemark, mit dem Auto direkt an den Strand fahren. Für die Aktion wäre allerdings ein geländegängiges Auto besser gewesen. Es gab doch einigen losen Sand und ich bin froh, dass wir nicht stecken geblieben sind. Vielleicht ist das der Grund, warum in den USA Pickups so beliebt sind.

Lower Antilope Canyon

Um die Mittagszeit am 8. August hatten wir einen Termin am “Lower Antilope Canyon”.

Dort ist der Canyon durch Erosion so bearbeitet worden, dass sich wunderschöne Formationen ergeben. Die Schlucht ist gar nicht so lang, bietet aber sehr viele interessante Gebilde, die in den unterschiedlichsten Farben strahlen. Vermutlich je nach Tageszeit. Wir können nur die Mittagszeit beurteilen und sind begeistert.

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Ein Bild dieser Schlucht wurde u.a. einmal als Hintergrundbild für Windows ausgeliefert.

Zum Schluss haben wir noch ein paar Dinosaurier-Spuren gezeigt bekommen. Wenn man darauf achtet, findet man viele davon in den Canyons.

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Wir hatte auch hier einen sehr netten Führer, der auch für viele der Fotos verantwortlich ist. R.J. liebt das iPhone (“the iPhone is my best friend”) und ist in der Lage innerhalb von 1 Minute tolle Fotos auf alle iPhones der Gruppe zu zaubern. Ich habe noch nie gesehen, wie jemand so schnell durch die Einstellungen der Kamera-App navigiert.

 

Monument Valley

Am 7. August sind wir zunächst von Kayenta zum Monument Valley gefahren. Dabei sind wir schon mal über die Grenze nach Utah gekommen.

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Im Monument Valley hatten wir bereits aus Deutschland eine Führung gebucht. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass Sabrina exklusiv für uns zur Verfügung stand – Platz wäre in dem Jeep noch gewesen.

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Zunächst sind wir zu den bekanntesten Monumenten gefahren.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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Haben einen Stop eingelegt, um uns zu porträtieren (auch wenn es so aussieht, da ist keine Kulisse hinter mir).

 

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Danach haben wir uns einige Felsen angesehen, in denen man z.B. einen schlafenden Drachen,OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 

 

einen Affenkopf,

 

 

 

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einen ärgerlichen Hund oder Joda aus Starwars erkennen kann.

 

 

 

 

 

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Anschließend sind wir dann zu einer Halle gefahren, die oben ein Loch hat. Dies ist für die Navajos ein spiritueller Ort, an dem Wünsche und Gebete geäußert werden, die dann durch das Loch in den Himmel aufsteigen.

Die Halle hat eine prima Akustik. Man kann nicht auf der einen Seite etwas flüstern und erwarten, es könne auf der anderen Seite nicht gehört werden.

Sabrina hat uns hier dann 2 Lieder in der Navajo Sprache vorgesungen.

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Es gibt weitere Felsen mit Löchern, die keine spirituelle Bedeutung haben, sondern einfach nur ungewöhnlich aussehen.

 

 

 

 

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Wir haben uns auch Felsen mit Höllenmalerei angesehen. Wobei diese Malereien nicht von den Navajos, sondern von Bewohnern stammen, die lange Zeit zuvor an diesem Platz wohnten.
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Hier Handabdrücke mit meiner Hand als Größenvergleich.

 
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Im Monument Valley regnet es ca. alle 5 Tage. Die Feuchtigkeit wird dann annähernd vollständig vom Boden aufgenommen.

 

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Deshalb können dort auch Pflanzen existieren.

 

 

 

Nach dem Besuch des Monument Valley sind nach Kayenta zurück und anschließend nach Page gefahren.

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Und noch einmal Grand Canyon

Am 6. August haben wir das Fahrzeug gewechselt:

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Mit diesem Gerät wurden wir noch mal 45 Minuten durch den Grand Canyon geflogen. Für uns beide war es der erste Flug mit einem Hubschrauber. Der Lärm ist danke der Kopfhörer nicht zu hören und es vibriert ein wenig. Keine große Sache eigentlich – ein bisschen aufregend war es trotzdem.

Wir haben natürlich unzählige Fotos gemacht. Ein paar davon müsst ihr nun erdulden:

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(mit Colorado-River – oben)

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(interessant – oben)

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(mit Sonne – oben)

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(wieder mit Colorado-River – oben)

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(im Hintergrund sieht man die Nordseite – oben)

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(mit grünen Pflanzen – oben)

So richtig geben die Fotos die Größe des Canyon nicht wieder, aber ein kleinen kleinen Eindruck können sie vielleicht vermitteln. Hier noch ein paar Zahlen. Der Grand Canyon ist bis zu 30km breit. Der Südrand ist ca. 2.100m und der Nordrand ca. 2.400m über dem Meeresspiegel. Der Colorado-River fliesst auf einer Höhe von ca. 750m. An den extremsten Stellen geht es vom Rand 1.800m in die Tiefe.

Nun ist endgültig Schluss mit dem Grand Canyon. Wir machen uns weiter auf den Weg nach Kayenta – Richtung Osten.

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Die Landschaft wird wieder flacher

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aber trotzdem abwechslungsreich.

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Obwohl ich mir Arizona immer als extrem trocken vorgestellt habe, kommen wir in Regenwetter.

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In Kayenta war direkt neben unserem Hotel das “Navajo Cultural Center”, die Attraktion des Ortes. Für uns zu Fuß zu erreichen:

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Wir bleiben nicht lange hier, sondern fahren morgen früh bereits weiter.

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