Norden II

Am 8. Tag sind wir in Húsavík mit einer Whalewatching-Tour gestartet. Wir wurde in Overalls verpackt:

und sind mit einem Schnellboot

aufs Wasser gefahren. Dort haben wir vor allem Buckelwale sehen können:

Auf einem Video sind sie besser zu sehen:

Wir sind mit dem Boot auch zu einer Insel mit sehr vielen Papageitauchern gefahren:

Vor einigen Jahren hatten wir schon mal so eine Tour vor der Küste von Monterey gemacht. Im Unterschied zu damals waren die Wale nun vor schneebedeckten Bergen zu sehen. Sehr schön!!!!

Im Anschluss daran haben wir noch einmal ein Grassodenhaus besucht. Der Giebel ist recht ansehnlich aus Holz:

Dahinter sieht es “anders” aus:

Dies Haus wurde bis 1936 von dem Bezirkspastor bewohnt und galt als einer der besonders reichen Bauernhöfe. Bis zu 30 Personen haben hier in früheren Jahren gewohnt. Auch wenn die vielen Giebel den Eindruck erwecken, dass es sich um mehrere Häuser handelt. Tatsächlich sind aber alle Räume hinter den Giebeln miteinander verbunden.

Die Räumen in dem Gebäude sind entsprechend unterschiedlicher Zeiten eingerichtet:

Am Abend haben wir dann noch kurz die Stadt Akureyri in der Nähe unseres Hotels besucht. Leider war schon viel geschlossen, weshalb es hier nur ein Foto der Kirche gibt:

Norden I

Am 7. Tag standen erst einmal wieder Wasserfälle auf dem Programm. Diesmal aber in richtig groß. Der erste war der Selfoss Wasserfall:

Danach in unmittelbarer Nachbarschaft der Dettifoss Wasserfall:

Hier waren Regenbogen zu sehen, von denen es einer auf ein Foto geschafft hat:

Anschließend ging es weiter auf der Ringstraße zur Námaskarð Quelle. Das “Wasser” ist hier 100°C heiß und es stinkt gewaltig.

Der Geruch lässt sich über ein Foto nicht gut transportieren, die Geräusche aber ein wenig:

Hinter der nächsten Bergkuppe lag einer der blauen Seen (die blaue Farbe entsteht laut KI durch im Wasser gelöster Kieselsäure):

Bevor wir unser Hotel erreicht haben, sind wir noch nach Grenjaðarstaðarkirkja gefahren. Dort kann man ein Grassodenhaus ansehen. Leider konnten wir es nicht von innen ansehen:

Als letzte Tagesaktion haben wir noch ein Paar Handschuhe (brauche ich morgen) in Húsavík gekauft und die Aussicht am Wasser genossen:

Ostküste II

Am 6. Tag haben wir uns Wasserfälle und Schluchten angesehen. Der erste Wasserfall war der Rjúkandafoss:

Anschließend der Stuðlafoss, mit sehr vielen Treppen!

Hier war auch noch mehr im Angebot. Z.B. ein sehr zutraulicher Hund, der uns schon ein wenig aufdringlich ein Stöckchen hinterher getragen hat, damit wir es endlich werfen.

Außerdem gab es Gänse (zu betrachten). Gänse sind hier sehr zahlreich anzutreffen. Da scheinen wir Glück gehabt zu haben, laut KI sind sie erst im April aus dem Winterquartier in UK oder Irland zurückgekehrt:

Letztlich haben wir den Litlanesfoss, der durch einen 128 m hohen Fall beeindruckt:

Der Anstieg war mit einer Stunde angekündigt, was wir zunächst nicht glauben konnten. Hier noch mal ein Blick zurück:

Der Wasserfall hat eine beeindruckende Geräuschkulisse, die ich auf diesem Video festgehalten habe:

Anschließend ging es zurück ins Hotel, um die Aussicht aus dem Hot-Tub zu genießen:

Ostküste I

Am 5. Tag sind wir zunächst an den Strand von Hornsvík gefahren. An Baden war nicht zu denken, aber ich bin dafür nachdenklich über den Strand gegangen:

Die Aussicht war aber beeindruckend:

und wir haben Timmy gefunden:

Den Weg weiter auf der Ringstraße kommt man an einem roten Stuhl vorbei.

außerdem kann man mit einer Drohne tolle Aufnahmen von der Brandung machen

Es soll in Island zwar doppelt so viele Kühe wie Pferde geben, allerdings haben wir bisher keine einzige Kuh gesehen, dafür aber an jeder Ecke Pferde

Da das Benzin im Tank knapp wurde haben wir die Ringstraße verlassen, um auf einem kürzeren Weg zu einer Tankstelle zu kommen. Das war dann ein Pass, bei dem ich nicht ganz sicher bin, ob unsere Versicherung diese Strecke abdeckt.

Immerhin gab es tolle Aussichten:

und als wir uns dem nächsten Tal näherten, haben wir eine schöne Schlucht entdeckt:

Eine besondere Sehenswürdigkeit stand am Abend auf dem Plan: Puffins

Hier habe hier ein paar Videos:

Und hier noch ein paar Eindrücke vom Weg zum Hotel

Svínafellsjökull und Eisberge

Das erste Ziel am 4. Tag war der Svínafellsjökull.

Der Gletscher hat den Vorteil, dass man auf ihn hinaus klettern kann.

Weiter die Südküste entlang kommt man zur Gletscher Lagune. Hier lassen sich kleine Eisberge beobachten:

Die Eisberge treiben ins Meer und werden zerkleinert teilweise wieder ans Ufer gespült. Dort liegen dann große “Eiswürfel” die hier Diamanten genannt werden. Bei unserem Besuch waren es aber enttäuschend wenige:

In Island gibt es sehr viele Vögel. Einige haben uns genau im Auge behalten:

Auf dem Weg zum Hotel sind wir dann noch ein paar Rentieren begegnet, die geduldig genug waren, um fotografiert zu werden:

Dyrhólaeyjarviti – Reynisdrangar Cliffs

Am Abend sind wir zum schwarzen Strand beim Dyrhólaeyjarviti Leuchturm gefahren.

Auf der anderen Seite ist eine interessante Felsformation zu sehen:

Weiter zu den Reynisdrangar Cliffs

Wir hatten hier endlich mal eine Stelle gefunden, bei der die Drohne erlaubt war und haben die auf den Strand treffende Brandung fotografiert:

Wasserfälle

Am nächsten Tag sind wir am Morgen in Lava-Museum gefahren. Hier gibt es keine Bilder. Danach sind wir an einigen Wasserfällen vorbei gekommen. Vermutlich nicht die letzten auf dieser Reise. Zwei haben es in diesen Blog geschafft. Der Seljalandsfoss kann hintergangen werden:

Nebenan kann man in einer Höhle dem Wasserfall entgegen klettern:

Ein Stück weiter Richtung Osten kommt der Skógafoss:

Tatsächlich sind es sehr viele Wasserfälle in Kaskaden. Hier noch ein Video in Zeitlupe:

Pingvellir-Nationalpark

Auf dem Weg nach Osten haben wir noch einen Abstecher nach Norden gemacht und uns eine berühmte Stelle angesehen, an der sich die amerikanische Kontinentalplatte mit der eurasischen Platte trifft. Trifft ist vielleicht falsch ausgedrückt, da sich die Platten voneinander entfernen.

Bei der weiteren Fahrt durch Island haben wir dann Islandpferd gesehen … und fotografiert:

Reykjanes – Grindavík

Der Plan für den ersten Tag war “Lava sehen”. Es gibt zwar häufig Vulkanausbrüche hier, aber aktuell sieht es übersichtlich aus. Wir sind auf die Halbinsel Reykjanes gefahren, auf der es in letzter Zeit am häufigsten zu Ausbrüchen kam. Hier zunächst ein Foto aus der Nähe der blauen Lagune:

Krasse Farbzusammenstellung!

Anschließend haben wir die neuen Wanderschuhe strapaziert und sind zu einem Lavafeld gelaufen: